Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

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Eindrücke aus dem Konzentrationslager Auschwitz, Oswiecim und Krakau

Schienen in den Tod – Bilder für die Zukunft

Am Donnerstag, dem 1. Februar präsentieren die elf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 ihre Eindrücke, die sie in November auf einer Studienfahrt nach Oswiecim und Krakau gewonnen haben. Eingeladen ist der Jahrgang 9, der in diesem Schuljahr sich erstmals in der Methodenwoche intensiv mit dem NS und seinen Auswirkungen beschäftigt.  Als Gäste erschienen die Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit, Frau Schrader- Bewermeier und Geschäftsführerin Frau Lutz sowie Dr. Andreas Neuwöhner von der  Paderborn.

Zu sehen sind eine Fotodokumentation, ein selbst erstellter Museumskoffer  sowie  Plakate zu Kunst und Künstlern in Auschwitz, die in einem Workshop entstanden sind.
Schwerpunkt der Fahrt war die Rolle der Bildenden Kunst im Lager. So konnte die Gruppe die Kunstsammlung besuchen und originale Bilder, Zeichnungen und Kunstobjekte anschauen, die  die Häftlinge meist illegal anfertigten. So konnten wir anhand eines kleinen Porträts untersuchen, warum Häftlinge ihre Freunde im Lager gezeichnet haben. Daneben erkundete die Gruppe das Gelände von Auschwitz-Birkenau, ein Ort wo 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden und das Stammlager mit seinen zahlreichen Ausstellungen zur Geschichte des Lagers und authentischen Orten wie der ersten Gaskammer, aber auch den noch erhaltenen Haaren, Fotos und Schuhen der Opfer.
„Haare und Fotos als letzte Lebenszeichen der Ermordeten bewegen noch über siebzig Jahre später fast noch jeden. Es sind die kleinen, die persönlichen Dinge, die die Unfassbarkeit der Shoah verdeutlichen.“ so Kunstlehrerin A. Gausmann, die zusammen mit ihrem Kollegen M. Bürger (Geschichte), die Fahrt begleitete und konzipierte.

In Krakau lernte die Gruppe das ehemalige und aktuelle jüdische Leben  im Stadtteil Kazimierz mit seinen Synagogen und Friedhöfen kennen, auf dem Rakowickifriedhof gedachten sie der polnischen und deutschenToten, die im zweiten Weltkrieg in Krakau umkamen.

Ermöglicht wurde die Fahrt durch die großzügige Unterstützung der Stiftung Gedenken und Frieden, des Volksbundes und des Fördervereins.

GauA

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